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Von der Selbst­hilfe­gruppe zum zerti­fizierten Betrieb

1983

Arbeitsaufnahme in einer kleinen 3-Zimmerwohnung im 2. Stock an der Therwilerstrasse in Basel, vom Verein «Treffpunkt» zur Verfügung gestellt. An drei Nachmittagen arbeiten fünf Männer und Frauen mit einer psychischen Beeinträchtigung unter der Leitung von zwei Selbstbetroffenen.

Bald zeigt sich, dass eine lose Arbeitsgruppe nicht genügt, sodass eine rechtlich verbindliche Form gefunden werden muss: Der Verein «Selbsthilfegruppen Arbeit» (SHG) wird gegründet, mit Statuten, Vorstand und Postcheckkonto.

1985

Anerkennung durch das Bundesamt für Sozialversicherung als geschützte Werkstätte im Sinne der Invalidenversicherung (IV).

1986

Im Frühjahr sind bereits 26 Personen eingeschrieben. Man beginnt, an fünf ganzen Tagen pro Woche zu arbeiten. Die Wohnung platzt aus allen Nähten, weshalb ein Umzug an die Belchenstrasse 15 erfolgt. Hier stehen 22 Arbeitsplätze zur Verfügung und es wird auch eine kleine Kantine eingerichtet, um ein einfaches Mittagessen anzubieten. Bis Ende Jahr erhöht sich die Zahl der Beschäftigten auf 50 Personen.

1987

Unwandlung des Vereins in eine Genossenschaft. Die Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel (GGG) übernimmt das Patronat.

1997

Änderung des Namens von «Selbsthilfegruppe Arbeit (SHG)» in «LETPack, Genossenschaft Arbeit für psychisch kranke Menschen».

Umzug an die Güterstrasse 133 in Basel, Ausbau der Werkstatt auf 28 Arbeitsplätze.

2002

Zertifizierung durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme.

2008

Auf Grund der Gesetzgebung zum neuen Finanzausgleich zwischen Bund und Kantonen wird ein neuer Leistungsauftrag mit dem Kanton Basel-Stadt vereinbart.

Inzwischen teilen sich 60 bis 65 Menschen die 28 Arbeitsplätze.

2008

Gründung der Betriebsband «LETPack Orchestra» als erstes Freizeitprojekt.

2011

Bezug der neu renovierten Räumlichkeiten. Eröffnung des LETPack Ladens («Gschängg Lädeli») im Parterre der Güterstrasse 133.

2017

Änderung der Bezeichnung «Genossenschaft Arbeit für psychisch kranke Menschen» in «Genossenschaft für integratives Arbeiten».